Claudia Tolck
Praxis für Osteopathie, Gesundheit und Bewegung & Therapie
Erwachsene, Säuglinge, Kinder, Schwangere
Osteopathie und meine Schwerpunkte in der Osteopathie
Bei vielen Beschwerden werden die Symptome behandelt, aber die Ursachen nicht erkannt, in der Osteopathie sucht man nach Ursachen.
Erklärungen sind weiter unten auf dieser Seite.
Weitere Behandlungsmöglichkeiten:
Bio-Feedback
"Integrative Behandlungen verbindet die unterschiedlichen Weiterbildungen miteinander, sodass der Mensch als Ganzes gesehen wird!
"Muskeln, Gelenke, Nerven, Hautzonen, Organe und veränderte fluidale Körperrhythmen setzen schon lange Zeichen bevor zerstörerische Prozesse zu ernsten Erkrankungen führen!"
"Sind sie an kleinen, meist noch harmlosen Veränderungen/Schmerzen des Körpers erkennbar, kann man schon jetzt wirksam vorbeugen. Oder bei Erkrankungen können schon mit kleinsten Veränderungen große Erfolge erzielt werden!"
Osteopathisch vorbeugen und behandeln!
Zitate:
"Ob wir gesund bleiben,
hängt zu 70 Prozent von unserem Lebensstil ab."
(Prof.Dr.Ingo Froböse)
(Sport, Präventions und Rehabilitationsmediziner)
"Gesundheit ist nicht alles,
aber ohne Gesundheit ist alles nichts"
(hat der berühmte deutsche Philosoph
Arthur Schopenhauer gesagt.)
Osteopathie
Die Osteopathie ist eine körperliche und seelische Therapieform. Sie stützt sich auf eine respektvolle Haltung gegenüber den sich selbst regulierenden Kräften der Natur und auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Organismus bzw. der Einheit von Körper, Geist und Seele. Wir gehen davon aus, dass der menschliche Organismus von seiner Anlage und seiner Tendenz her ein gesundes, funktionierendes System darstellt.
Die einzelnen Aspekte dieses Systems bilden eine funktionelle Einheit und stehen in wechselseitiger Abhängigkeit.
Wie fließendes Wasser sich immer wieder auffrischt, während stehendes Wasser sich trübt, so können auch bereits geringe Bewegungseinschränkungen im Körper zu einer Verschlechterung der Funktion aller Aspekte des Organismus führen (z.B . Muskeln, Gelenke, Kreislauf, Atmung, Nervensystem, innere Organe) und Wohlbefinden und Gesundheit negativ beeinflussen. Die Ursachen können sehr vielseitig sein. Unfälle, Operationen, Infektionen, einseitige körperliche Belastungen- aber auch Stress und bestimmte Lebens-oder Ernährungs- gewohnheiten. Dies kann in Folge zu einer Ansammlung von Kompensationsmustern führen, deren Aufrechterhaltung viel Energie kostet.
Die osteopathische Behandlung arbeitet daran, solche Kompensationen aufzulösen, bestmögliche Beweglichkeit in allen Körperstrukturen zu erreichen und somit die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, um einen Zustand von Balance in Gesundheit und Wohlbefinden wieder herzustellen. Ziel jeder Behandlung ist es die Gesundheit des Patienten individuell zu fördern.
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Osteopathie für CMD, Kiefer, Kopf, Auge, Ohr und mehr...
Ganzheitlich behandeln, mein Schwerpunkt .......
Craniomandibuläre Dsyfunktion (CMD), Ursache einer craniomandibulären Dysfunktion oder kurz CMD ist eine Kiefergelenksfehlstellung. Häufig sind jedoch Kopfschmerzen die ersten Symptome welche Aufmerksamkeit bekommen. Durch viele verschiedene Symptome ist es häufig ein langer Weg zur Diagnose. Obwohl direkte Zusammenhänge zu Rückenprobleme wissentschaftlich bewiesen sind, wird es noch wenig Beachtung geschenkt. Das Kiefergelenk nimmt eine komplexe zentrale Position in unserem Körper ein und beeinflusst direkt viele Körperregionen des Körpers. Häufig sind morgentliche einseitige Kopfschmerzen eines der ersten Anzeichen, manchmal kommen nicht zielgerichtete Schmerzen der Wirbelsäule in Ruhe wie in Bewegung hinzu. Bei Mundbewegungen können diverse Geräusche vom Patienten im Kiefergelenk wahrgenommen werden, welche ab und an auch von Dritten gehört werden können.
Der Partner des Patienten ist häufig der Erste, welcher die nächtlichen Knirschaktivität wahrnimmt. Schmerzausstrahlungen können in Mund und Gesichtsbereich über die Halswirbelsäule bis hin zum Becken und Fuß reichen. Die Patienten klagen des weiteren häufig über Druckausgleichprobleme sowie Ohrenschmerzen und Tinnitus. Ein sogenanntes Globusgefühl im Zungen oder Rachenbereich kann durch Reizung der versorgenen Nerven ebenfalls hinzukommen. Ursachen können Bruxismus- Knirschen der Zähne sein, hier kann es dann auch beim Öffnen oder Zusammenbeißen des Gebisses zu einem muskulär geführten Gelenkfehlstellung kommen, einer Myoarthropathie. Auch durch fehlgeleitete Muskelkontraktion kann eine Diskusverlagerung im Kiefergelenk provoziert werden, welches ein Knacken zur Folge hat. Besteht dies längere Zeit, kann es neben dem Knackgeräusch auch zu Blockaden bei der Mundöffnung und Schmerzen kommen. Hier können viele Faktoren die eigentliche Ursache sein. Diese reichen von Entwicklungsstörungen im Wachstum über physische Traumen bis hin zum psychosomatischen Stressreaktionen, aber auch häufig sind lange Zahnbehandlungen auch eine Ursache.
Die ganzheitliche Osteopathie denkt in größeren Umfang und in vielen Bereichen bei CMD:
- in der Orthopädie (HWS-Region, BWS-LWS-Region, Becken, Untere Extremität(Beine), Obere Extremität(Arme), Systemische Erkrankungen)
-in der Zahnmedizin ( Ohr und Kiefergelenk, Trigeminussystem aus zahnärztlicher Sicht, Zahnhalteapparat, Craniosacrale Strukturen und Suturenpathologie)
-in der Neurologie (Komplexität des sensomotorischen Systems, Stressphänomene, Kopfschmerz und Migräne, Trigeminusneuralgie, andere Gesichtsneuralgien, Pathologie des Os temporale)
-in der Augenheilkunde ( Augenfehlstellungen, Probleme mit der Gleitbrille, unklare Augenprobleme)
-in der Hals-Nasen-Ohren- Heilkunde (Neuroanatomische Vernetzung des craniomandibulären Systems (HWS und HNO-Bereich), Dysphagie und Dysphonie, Tinnitus, Zervikalschwindel)
-in der Kardiologie (Myofasziale bzw. muskuloskelettale Dysfunktionsketten, Viszerosomatische Reflexe, Neuro- und Hämodynamik, Diaphragma, N.vagus, Fascia cervicalis profunda)
-in der Gynäkologie (Hormonelle Schwankungen der Frau haben Einflüsse auf den Zahnhalteapparat)
-in der inneren Medizin (Hormonelles System, Ober-und Unterbauch, Nieren- und Blasenregion, Thoraxregion, Thoracic-Inlet-Syndrom, Leber- und Gallenregion, Intestinum)
-in der Psychosomatik (Stress, Autismus, Konzentrationsstörung)
-in der Urologie ( Nieren und Blase)
Kiefergelenk – Die direkte Zusammenarbeit von Zahnarzt und Therapeut ist die mögliche Lösung zur effektiven Behandlung von beispielsweise Kaumuskel- und Kiefergelenkschmerzen, Kopf-und Nackenschmerzen usw. zu beseitigen. Nur wenn beide Hand in Hand arbeiten und die Therapie und Zahnheilkunde vernetzt werden, könnte der gewünschte Heilungserfolg erreicht werden. In der Praxis bedeutet das, dass der Zahnarzt und die Therapeut gemeinsam nach den Ursachen der Dysfunktion im Kiefer- System suchen. Der Zahnarzt sucht im Mund nach Entzündungen, Fehlkontakten der Zähne, insuffizientem Zahnersatz, pathologischen Prozessen in den Kiefergelenken usw. In der Therapie wird der gesamte Körperuntersucht inklusive wird das Kiefergelenk, auf Fehlhaltungen und Dysfunktionen die mit den Schmerzen im Kieferbereich in Zusammenhang stehen können untersucht. Die Kombination beider Behandlungsformen könnte eine effizientere, schnellere und länger anhaltende Heilung ermöglichen. Bei der Schienentherapie könnte beispielsweise eine vorhergehende osteopathische Behandlung zur Entspannung der Muskulatur und Regulierung der umgebenden Strukturen, zu besseren Ergebnissen der „Bissnahme“ (perfekte Position der Kiefer zueinander) in der Behandlung führen. Während der kieferorthopädischen Behandlung mit Zahnspangen könnte die begleitende Behandlung, Spannungen im Kopf-Kiefersystem vermindern und die Behandlung beschleunigen. Ziel ist das eine normale/optimale Mundraumentwicklung in alle Richtungen sich entwickeln kann. Es ist auch sinnvoll eine Prä-Kiefer-Therapie vor der Kieferorthopädischen - Behandlung zumachen, damit weniger große Eingriffe notwendig sein könnten.
Der Gründer der Osteopathie Andrew Taylor Still zitierte schon:" Unser Körper ist eine Einheit." Nur als Einheit kann er funktionieren: Es werden keine Krankheiten und Symptome behandelt, sondern immer der gesamte Mensch behandelt. Und wenn man weiß, wieviel Verbindungen und Umhüllungen aus einem Band (früher Keimblatt in der Embryologie) hervorgerufen werden, lässt sich erahnen, welche Auswirkungen: Zug, Hindernisse oder eingeschränkte Beweglichkeit eines einzelnen Organs, Gelenk, Knochen, Nerven von Faszien übertragen, auf alle Strukturen haben. Und mit diesem Gedanken wird mein Patient behandelt. Für den Patienten und Arzt könnte es eine Win-Win-Situation sein, bei guter Zusammenarbeit.
Das Auge in der Therapie
Gut zu sehen — ob mit oder ohne Sehhilfe — ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch leider drohen mit dem Altwerden, Augenerkrankungen wie Grauer Star, Grüner Star und Makuladegeneration usw.
Was kann man tun, damit die Augen möglichst lange gesund bleiben?
Früh anfangen mit der Augenpflege
Der Zahn der Zeit nagt nicht nur an Knochen und Gelenken, auch die Augen verändern sich mit dem Älterwerden. Typische Alterserkrankungen des Auges sind beispielsweise die Linsentrübung (Grauer Star) oder die gefürchtete Makuladegeneration, bei der es durch Netzhautveränderungen zu einem fortschreitenden Sehverlust kommt. Das Risiko für altersbedingte Augenerkrankungen lässt sich jedoch mit ein paar einfachen Tipps verringern. Und es lohnt sich, schon bei den Kleinsten damit anzufangen.
• Regelmäßig bewegen. Bei Mäusen konnten Forscher nachweisen, dass regelmäßiges Training die Netzhaut vor Schäden schützt. Augenärzte gehen davon aus, dass dies auch für Menschen gilt. Sie raten zu Ausdauersport wie Schwimmen, Joggen, Radfahren und Spazierengehen, um Netzhautveränderungen entgegenzuwirken.
• Gesund ernähren. Vitamine und der Farbstoff Lutein reichern sich in der Netzhaut an und schützen diese wie eine innere Sonnenbrille vor UV-Schäden. Die Wirkstoffe sind vor allem in grünem Gemüse, Obst und Eidotter vorhanden.
• Nicht rauchen. Eine der effektivsten Schutzmaßnahme für die Augen ist, nicht zu rauchen. Denn Raucher haben ein deutlich erhöhtes Risiko, an der Altersbedingten Makuladegeneration oder einem Grauen Star zu erkranken.
• Frische Luft und schweifender Blick. Wer viel am Schreibtisch und PC sitzt, dem droht das Office Eye Syndrom. Durch konzentriertes Starren auf den Bildschirm blinzelt man weniger, und die Augenoberfläche wird weniger mit Tränenflüssigkeit benetzt. Die Folge sind trockene, gereizte Augen. Dagegen helfen Pausen an der frischen Luft und den Blick immer wieder in die Ferne schweifen zu lassen.
• Regelmäßig zum Augenarzt. Augenschäden lassen sich meist nicht mehr rückgängig machen. Deshalb ist es wichtig, Augenerkrankungen frühzeitig zu erkennen, um das größtmögliche Sehvermögen zu erhalten. Augenärzte raten deshalb zu regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen und Kontrollen beim Augenarzt. Das gilt im Besonderen auch für Kinder: Bis zum 3. Geburtstag ist jedes Kind wenigstens einmal dem Augenarzt vorzustellen. Nur so lässt sich herausfinden, ob das Kind unauffällig schielt oder eine unbemerkte, einseitige Sehschwäche hat. Je früher ein solcher Sehfehler behandelt wird, desto besser lässt er sich korrigieren.
• Kinder ins Freie schicken! Ausreichend Tageslicht reduziert bei Kindern das Risiko, kurzsichtig zu werden. Ein Aufenthalt von 2 Stunden täglich im Freien reicht dafür schon aus.
• Smartphone-Nutzung einschränken. Ständiges Konzentrieren auf die Nähe fördert dagegen die Entwicklung der Kurzsichtigkeit. Bis zu 3 Jahre sollten die Kleinen gar kein Smartphone nutzen, im Alter von 4 bis 6 nicht länger als 30 Minuten täglich.
• Sonnenbrille auch für die Kleinen. Vor allem bei hoher UV-Bestrahlung am Meer oder im Gebirge sollten auch Kleinkinder zum Schutz ihrer Netzhaut eine Sonnenbrille tragen.
• Das Auge wird in der Therapie ganzheitlich behandelt, wir behandeln auch die Nachbarstrukturen und mehr. In der Regel muss das Zwerchfell, Schultergürtel, Halswirbelsäule, besonders Kopfgelenke, Schädel, Kiefer, Gesicht, Ohr und der knöcherne Rand des Auges untersucht werden und dann nach Bedarf behandelt werden. Über kraniale Techniken, Lymphtechniken und Atemtechniken wird das Augensystem dann zusätzlich besser durchblutet. Weitere Studien weisen in der Osteopathie daraufhin, dass die Osteopathie hilfreich sein kann. z.B. bei Schielen (konvergenter bzw. divergenter Strabismus); Astigmatismus (Hornhautverkrümmung); Nystagmus (Augenzittern); Glaukom (erhöhter Augeninnendruck), Entzündungen im und am Auge, Weitsichtigkeit (Hyperopie), Kurzsichtigkeit (Presbyopie), Makuladegeneration.
Das Ohr in der Therapie
Der Hörsturz
Hörsturz ist eine plötzliche, meist einseitige Schwerhörigkeit oder sogar Ertaubung, die sämtliche Frequenzen oder nur bestimmte Frequenzbereiche erfasst. Typisch sind auch Ohrgeräuschen (Tinnitus), Schwindel und ein Druck- oder ein „Wattegefühl“ im betroffenen Ohr.
Anders als bei offenkundigen Gehörtraumata, ist beim Hörsturz keine eindeutige Ursache erkennbar. Vieles deutet allgemein auf eine Durchblutungsstörung des Innenohrs hin, die zur schädigenden Unterversorgung der Haarzellen (der akustischen Sinneszellen) führen.
Als auslösende oder begünstigende Faktoren gelten daher Beschwerden, die eine verminderte oder schwankende Blutversorgung verursachen wie Kreislaufstörungen, Herzerkrankungen (Herzinsuffizienz oder Angina pectoris), Arteriosklerose, Bluthochdruck; erhöhtes Cholesterin, Übergewicht, Diabetes, Nikotingenuss (da gefäßverengend) oder eine Fehlstellung der Halswirbelsäule, die für Minderdurchblutung sorgt.
Vermutet werden zudem: bestimmte Virusinfektionen (wie Mumps, Masern, Herpes), Entzündungen, Autoimmunerkrankungen, Ohrverletzungen, Akustikneurinom (gutartiger Tumoren, der auf den Hörnerv drückt). Auch das psychosomatische Erklärungsmodell mit Stressbelastung als Auslöser erscheint naheliegend.
Meist tritt binnen kurzer Zeit (von weniger Stunden bis zu zwei Wochen) eine spontane Verbesserung ein, doch oft nicht vollständig, und ohne frühzeitige medikamentöse Therapie (innerhalb der ersten Stunden, spätestens nach einer Woche) besteht erhöhtes Risiko für Tinnitus, dauerhafte Hörminderung oder sogar Taubheit. Verabreicht werden durchblutungsfördernde Infusionen, sowie blutverdünnende bzw. gefäßerweiternde Medikamente.
Therapie bei Hörsturz und Tinnitus
Wie für die Schulmedizin gilt auch für die Therapie bei Hörsturz wie Tinnitus, der Zeitfaktor als ausschlaggebend. Als unterstützende Therapie zu den herkömmlichen Behandlungen könnte es große Wirkung entfalten, allerdings ist die Heilungsaussicht auf ein Zeitfenster von einem halben Jahr begrenzt. Danach wird sie zunehmend unwahrscheinlicher.
Aus therapeutischer Sicht gilt eine mangelhafte Durchblutung des Innenohrs als Hauptursache. Die Aufmerksamkeit richtet sich daher auf die arterielle wie venöse Versorgung im Schädelbasisbereich, wobei speziell kraniale Techniken bei Diagnose und Behandlung eingesetzt werden. Das Ziel ist eine gesteigerte Blutzufuhr innerhalb der Kopfregion, insbesondere durch eine gesteigerte Beweglichkeit. Folglich werden in die Therapie auch Schädelnähte und die Hirnhaut einbezogen.
Zudem wirkt der Therapeut/in auf weitere Ursachen ein, wie Verspannungen der Nackenmuskulatur oder des Schläfenbeins und auf blockierte Halswir¬bel. Auch möglichen Reizungen des Beinnervs und speziell des Eingeweidenervs werden in Betracht gezogen, denn über diese Bahnen übertragen sich Störungen im Bein- bzw. Bauchbereich bis zum Innenohr.
Da auch Stresszustände die Geräuschstörungen auslösen oder verstärken können, wird auch das vegetative Nervensystem und die Kaumuskulatur der osteopathischen Behandlung unterzogen.
Weitere Berichte weisen daraufhin das Therapie auch bei Knalltrauma, Klopfen im Ohr, Paukenerguss, Verletzungen des Trommelfells, Morbus Meniere, Otosklerose (Knochenverhärtung), Usher-Syndrom ( Sehkraft und Gehör gehen langsam), Schwerhörigkeit, Lagerungsschwindel usw. hilfreich sein kann.
Osteopathisch behandeln und vorbeugen
Find it, fix it, leave it alone.
"finde die Läsion, passe sie individuell an und überlasse sie den Organismus"(Still)
"Faszien"
"Durch Ihre Aktivität leben wir, durch ihr Versagen schrumpfen, schwellen wir an und sterben wir. Jede einzelne Faser der gesamten Muskulatur verdankt ihre Beweglichkeit diesen flexiblen Septen, die alten Muskeln helfen, ohne Reiben und Zerren über- und umeinander zu gleiten. Sie sorgen nicht nur für diese Gleitfähigkeit, sondern bringen Nährstoffe zu allen Stellen des Körpers. Die Nerven in den Faszien sind so zahlreich, das jede einzelne Zelle des Körpers mit Nervenimpulsen und Flüssigkeit versorgt wird. Die Seele des Menschen mit all ihren Strömen puren Lebenssaftes scheint in den Faszien des Körpers zu fließen. Wenn Du mit den Faszien arbeitest, behandelst Du die Zweigstellen des Gehirns, und nach den allgemeinen Firmengesetzen haben Zweigstellen die gleichen Eigenschaften wie die Zentrale. Also warum sollte man die Faszien nicht mit dem gleichen Maß an Respekt behandeln wie das Gehirn." Andrew Taylor Still/Philosophy of Osteopathy 189
Was ist eine Ursache-Folge-Kette (UFK)?
Ursache-Folge-Kette sind im osteopathischen Alltag ständig präsent. Aufgrund der Suche nach der Ursache von Beschwerden, findet eine nachhaltige Behandlung meistens anhand von, vorliegenden Ursache-Folge-Ketten statt. Aber was sind die sog. UFKs eigentlich?
Eine Ursache-Folge-Kette ist ein pathologischer Reizzustand im Körper, ausgelöst durch ein bestimmtes Ereignis, mit einer Fernwirkung.
Das heißt, durch ein Ereignis wie z.B. ein Trauma ( OP, Sturz, Schock, Krankheit, Unfall etc.) kommt es lokal am Körper zu einer Veränderung. Durch die Anpassung des Körpers auf das Trauma reagieren andere Teile des Körpers zwangsläufig mit, weil sie direkt oder indirekt mit dem geschädigten Bereich in Verbindung stehen. Dies kann direkt benachbarte Strukturen betreffen oder weiter wegliegende Gewebe. Der Verbindungsweg zwischen dem geschädigten Bereich (Ursache) und dem dadurch zweitrangig irritierten Bereich (Folge) wird Kette genannt. Ein genauer Verlauf einer solchen Ursache-Folge-Kette ist nicht vorherbestimmbar. Es existieren unendlich viele Verlaufsmöglichkeiten innerhalb des Körpers. Weder der Verlauf, noch das Ziel können aufgrund einer bestimmten Störung vorausgesagt werden. Diese Tatsache macht die Behandlung von UFK zu einer Herausforderung sie ist absolut individuell, da sie als solche erkannt und aufgespürt werden müssen. Eine reine Symptombehandlung ist hier nicht ausreichend.
Wie verläuft eine Ursachen-Folge-Kette (UFK)?
Ein klassisches Beispiel für eine Ursache Folgekette kann ein Sprunggelenkstrauma sein, wie es beim Umknicken mit dem Fuß auf unebenem Gelände denkbar ist.
Durch eine Knöchelverstauchung am Fuß kann sich daraufhin Monate später ein Spannungskopfschmerz entwickeln, der sich durch lokale Behandlung der Kopf- und Nackenmuskulatur nicht nachhaltig verbessert.
Der Grund für die Anhaltenden Kopfschmerz ist in dem Fall nicht die verspannte Nackenmuskulatur, sonder die Ursache-Folge-Kette aus dem Fuß, die erst zu der Verspannung am Kopf führt. Das bedeutet, die verspannte Kopfmuskulatur ist nur die Wirkung und die Störung am Sprunggelenk ist die Ursache. Man kann sich solch eine UFK wie eine Schnur vorstellen, die durch das Trauma des Umknickens einseitig auf Zug reagiert und sich nicht mehr selbständig löst. Sie verbindet Ursache und Wirkung miteinander. Dies führt zu einem Ungleichgewicht im Körper und kann weit entfernt vom Ursprungsort Unausgewogenheit erzeugen. Begleitet wird dies wiederum mit Verspannungen und Schmerzsyndromen. Der Verlauf einer UFK ist in vielen Fällen grenzüberschreitend. Das bedeutet über eine Struktur wie Beispielsweise ein Gelenk, ein Muskel, ein Nerv, ein Organ etc. hinweg. Jeder Körperbereich kann von einer UFK betroffen sein.
Typische Ursachen/Auslöser für eine Ursache-Folge-Kette können sein:
Traumata bzw. Verletzungen, Unfälle, Verklebungen wie sie beispielsweise durch Operationen oder chronische Entzündungsreaktionen im Körper entstehen, oder alte Verletzungen die den Körper in eine Zwangsstellung „festhalten“. Sie alle führen mehr oder weniger zu einseitigem Mobilitätsverlust in allen vorstellbaren Geweben (Gelenke, Weichteile, Faszien, Organbeweglichkeit etc.).
Wirkung einer Ursache-Folge-Kette (UFK) auf den Körper:
Mit einer Ursache-Folge-Kette kann man grundsätzlich alt werden. Das Problem ist jedoch die Schwächung der Vitalität, da Energie für die Kompensation (Funktionserhalt) verschwendet wird. Je weniger Energie für Kompensationen aufgebracht werden muss, umso mehr Energie steht dem Menschen zur Verfügung. Dauerhaft bestehende Ursache-Folge-Ketten stören das Körpergleichgewicht und rauben dem Körper Energie. Dies kann von einfachen Symptomen wie Schmerzen (Ungleichgewicht der Homöostase, Entzündungsförderung, Immunschwächung, Dysbalance der Hormon- und Stressachsen) bis hin zu Erschöpfungszuständen leiten.
Unterschiedliche Typen von Ursache-Folge Ketten (UFKs)
Aufsteigend
Wie im Beispiel der Knöchelverstauchung beschrieben findet das Ursprungstrauma unten am Fuß statt. Es kann für eine aufsteigende UFK nach oben verantwortlich sein, bei der es beispielsweise zu Kopfschmerzen kommt.
Absteigend
Hierbei handelt es sich um eine Ursache, die oben „sitzt“ und zu Problemen weiter unten im Körperverlauf führt. Ein Beispiel zur Erklärung: Durch ein blockiertes Kopfgelenk kann der Vagusnerv eingeklemmt werden. Dieser ist zuständig für komplexe Aufgaben im Bereich der Verdauung bzw. des Darms. Eine Irritation kann zu Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Verstopfung führen und ist damit ein Beispiel für eine absteigende UFK.
Horizontal
Hierbei handelt es sich eher um ein lokales Problem, das eine direkt benachbarte Struktur betrifft. Ein Beispiel dazu: Durch ein einseitig verspanntes Zwerchfell kommt es zu Schmerzen in der Brust- und Lendenwirbelsäule. Das Zwerchfell liegt auf der gleichen Höhe mit der Brust und Lendenwirbelsäule und erzeugt durch die direkte Nachbarschaft Probleme in diesen Strukturen. Es ist eine horizontale Verkettung (Zwiebeleffekt) und steigt weder auf, noch ab.
Wie der Körper mit einer Ursache-Folge-Kette (UFK) zurechtkommt
Das Bestreben des Körpers ist es effizient zu leben. Demnach soll möglichst wenig Energie für unnötige Funktionen verbraucht werden. Wenig Energieverbrauch (ZNS-Steuerzentrale und peripheres Nervensystem) kann im Körper am besten durch Anpassungen über Rotationsbewegungen umgesetzt werden. Dies ist der Grund warum unter aktiven UFK meistens Rotationsbewegungen in eine Richtung eingeschränkt oder schmerzhaft sind. Im Einklang damit verbunden sind häufig eine eingeschränkte Hüft-, Schultergürtel- und Halsrotationsfähigkeit, welches langfristig neurologische Erkrankungen und chronische Erkrankungen begünstigen könnte.
Welche Wege kann eine Ursache-Folge-Kette (UFK) nehmen?
Die naheliegende Antwort darauf ist über eine direkte Verbindungen wie Knochen, Gelenke, Faszien, Muskel, Organe, Nerven und Gefäße. Eine Kette kann dabei oberflächlich und tief durch den Körper ziehen. Auch der Wechsel zur gegenüberliegenden Körperseite ist dabei möglich über querverlaufenden Strukturen. Beispiele dafür sind das Zwerchfell, der Beckenboden oder der Schultergürtel.
Es gibt auch eine weitere Möglichkeit der UFK in Form eines sog. Störfeldes. Ein Störfeld ist beispielsweise eine Narbe oder ein entzündeter Zahn. Ein aktives Störfeld führt zu energetischen Veränderungen im Körper, die weit entfernt vom Ursprung, ohne klar nachvollziehbaren Verlauf für Störungen verantwortlich sein können.
Wie ist eine Ursache-Folge-Kette (auf)-lösbar?
Zur Auflösung einer Ursache-Folge-Kette muss der Mechanismus und Verlauf der Kette erkannt werden. Zuerst muss dazu die Ursache osteopathisch korrigiert werden (anhand des Beispiels: das dysfunktionale Sprunggelenk). Dann muss der Verlauf (vom Sprunggelenk zum Kopf) überprüft und nötigenfalls alle Dysfunktionen entlang der Kette mit korrigiert werden.
Ist die Ursache behoben und die Kette wieder „frei“ beweglich, gibt es keinen Grund mehr für den Körper an der Kette fest zu halten. Dadurch lösen sich die Probleme am Wirkungsort (die Spannungskopfschmerzen).
Der Faktor Zeit und die eingebrachte Präzision bei der Behandlung ist dabei entscheidend. Je länger eine UFK in der Vergangenheit bestanden hat, umso länger benötigen die Selbstheilungskräfte nach erfolgreicher Korrektur der Ursache. Eine vollständige Auflösung einer UFK kann von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Monaten dauern.
Andere Möglichkeiten zum lösen der Barrieren gibt es zusätzlich, indem z.B. mit dem Flüssigkeitskörper (Blut, Lymphe, Liquor usw.), mit Körperrhythmen und Druckverhältnisse, des Menschen gearbeitet wird. Eine große Auswahl an Untersuchungstechniken und Behandlungstechniken, die individuell am Organismus angepasst werden.
F L U I D A L E T E C H N I K E N D R U C K - Z U G - S C H U B - T E C H N I K E N
K Ö R P E R R H Y T H M E N & B E W E G U N G
B L O C K A D E N L Ö S E N I N
G E W E B E N & S T R U K T U R E N
unterstützt die Selbstregulation von Körperfunktionen.
Gehirn >< Herz >< Lunge >< Darm >< Niere >< Knochen
Osteopathie für Erwachsene
Lebensphasen
Jede Lebensphase kann die Therapie unterstützen, ob als junger Erwachsener, wo es turbulente Zeiten gibt, von Entwicklung bis hin zur beruflichen Einflüssen. Neue körperliche Belastungen, Anstrengungen, Stress durch Prüfungen etc. die alle der Körper mit seinen Strukturen verarbeiten muss.
Familienplanung gleichzeitig muss in unseren modernen Zeiten die berufliche Existenz erhalten oder auch sich weiter entwickeln, alles das muss unser Körper gut verarbeiten. Hier brauch er manchmal Hilfe, das Hindernisse in Gelenken und Gewebe gelöst werden müssen, damit der Körper eine Einheit bleibt.
Die Lebensmitte ca. mit 45-50 Jahren, hier kommen große Veränderungen, die Belastbarkeit von Strukturen im Gewebe verändern sich, alte Verletzungen, Unfälle, ehemalige Krankheitsphasen, Überbelastungen/ Stress können den Körper stark beeinflussen.
Der ältere Erwachsene auch hier gehört es noch zur Gesundheitspflege, das alle Systeme im Körper optimiert werden um auch eine hohe gesunde Lebensqualität im Alter zu erhalten. Und ab jetzt gilt das Regelrentenalter 67 Jahre für alle, und im Gespräch ist auch schon 70 Jahre, wie es auch schon in anderen EU-Ländern umgesetzt wird. Dies bedeutet das, Work-Life-Balance, in den späteren Berufsjahren sehr interessant wird, um Gesund in die Rentenzeit zu gehen oder auch Gesund die Arbeitskraft zu erhalten. Da bekommt das Wort Alt auch eine ganz neue Bedeutung, Wer agil und noch gerne arbeitet, ist erst mit Beginn der Regelrentenalters alt, und die Aktivrente ( weiterarbeiten, trotz Rente ) wird es auch noch weiter nach hinten ziehen. Und Frührentner die wegen Krankheit, diese bekommen, können sich regenerieren und wieder ins Arbeitsleben einsteigen, oder sind, wie das Wetter, dann Gefühlt alt, und brauchen andere, die gerne arbeiten nicht kritisieren. Und die Jüngeren, sollten froh sein, das es die Älteren gibt, die das Sozialenetz unterstützen. Und die Langstudierten, können dann auch endlich 45 Berufsjahre, sich erarbeiten. ( Positive Gedanken zu diesem Punkt)
Die ganzheitliche Betrachtungsweise in der Therapie
Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers erklärt, warum Ursachen an einer Stelle zu Beschwerden in ganz anderen Körperregionen führen können. Störungen in einem Bereich können ganze Ketten an Reaktionen auslösen, die den gesamten Organismus betreffen. Deshalb muss der Organismus insgesamt wieder zu einem harmonischen Zusammenspiel finden. Nur dann kann auch der betroffene Bereich wieder funktionieren. Es werden keine Krankheiten oder Symptome, sondern immer der gesamte Mensch behandelt.
Behandelt man den gesamten Menschen in der Therapie, spielt die embryonale Entwicklung eine große Rolle. Große Veränderungen erfolgen während der Entwicklung der befruchteten Eizelle zum Neugeborenen. Die einzelnen Körperstrukturen, ihre Lage zueinander, ihre Beweglichkeit und die sie vereinigenden Verbindungen entstehen während der embryonalen Phase, besonders in der 4. bis 8. Schwangerschaftswoche. In dieser Phase werden die Organe angelegt und erfolgt die Differenzierung der unterschiedlichen Körpergewebe aus den drei Keimblättern.
Und hier wird es jetzt spannend in der Therapie
Aus dem äußeren Keimblatt gehen sämtliche Organe hervor, die später Kontakt zur Außenwelt haben, wie Haut mit Harranlagen, Milchdrüsen, Schweißdrüsen und Zahnschmelz, aber auch das zentrale und das periphere Nervensystem sowie die Sinnesorgane. Sie enstehen aus einer Einheit und bilden auch beim erwachsenen Menschen ein Kontinuum (lückenlos zusammenhängend).
Aus dem mittleren Keimblatt entwickeln sich einerseits Muskulatur, Knorpel, Knochen und Bindegewebe der segmental gegliederten Körperabschnitte und andererseits die Strukturen, die später die Körperhöhlen auskleiden, wie Rippen-, Lungen- und Bauchfell, sowie das Zwerchfell und die organumhüllenden Faszien. Blut- und Lymphgefäße, Harnsystem und Geschlechtsorgane entwickeln sich ebenfalls aus dem mittleren Keimblatt.
Aus dem inneren Keimblatt ensteht hingegen die innere Haut der Organe, also die Schleimhäute des Verdauungstrakts, des Atemsystems, die Auskleidung des Innenohrs, aber auch die von Blase, Mandeln, Schilddrüse, Leber, Bauchspeicheldrüse und Thymus.
Aus allen drei Keimblättern entstehen jeweils eine Einheit/ Bänder und bilden auch beim erwachsenen Menschen einen lückenlosen Zusammenhang!
Wenn man weiß, wie viel Verbindungen und Umhüllungen aus einem einzigen Band (früher Keimblatt) hervorgerufen werden, lässt sich erahnen, welche Auswirkungen Zug, Hindernisse oder eingeschränkte Beweglichkeit eines einzelnen Organs, Gelenk, Knochen, Nerven von Faszien übertragen, auf alle Strukturen im Körper haben.
" Wenn alle Systeme des Körpers wohl geordnet sind herrscht Gesundheit. "
" Leben ist Bewegung. "
" Ein Osteopath arbeitet mit fühlenden, sehenden, denkenden und wissenden Händen. "
" Der Körper ist eine Einheit. "
Therapeutisch behandeln und vorbeugen.
Find it, fix it, leave it alone.
"finde die Läsion, passe sie individuell an und überlasse sie den Organismus"(Still)
Therapieresistente Verspannungen in der HWS sind meist Spätfolgen eines Schleudertraumas
Was ist ein Schleudertrauma oder HWS-Trauma?
• Die meisten Menschen assoziieren bei dem Begriff „Schleudertrauma“ nur den Autounfall und die Halskrause.
Es gibt viele Möglichkeiten ein Schleudertrauma / HWS Trauma zu erleiden
Hier einige Beispiele:
• Das Kiss-Syndrom: eine massive HWS-Überdehnung oft mit Verdrehung während der Geburt.
• Trampolin springen, hier kommt es häufig zu Verletzungen, wenn zwei und mehr Kinder drauf springen, und besonders dann für das leichtere Kind.
• Turnstangen- und Kletterunfälle auf Kopf oder Schulter.
• Jeder Sturz der Länge nach vorwärts, rücklings, seitlich auf den Boden, von einer Treppe, vom Pferd, vom Fahrrad, vom Baum, beim Skaten, beim Skifahren usw. kann ein Schleudertrauma hinterlassen.
• Aber auch beim Autoscooter, in der Achterbahn bei abrupten Richtungswechseln und anderen schleuder-intensiven Fahrgeschäften verletzen sich viele Menschen die HWS.
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- Schlägereien, Prügeleien.
• Beim Spiel einen schweren Ball mit voller Wucht unerwartet gegen den Kopf.
• Ein unglücklicher „Bauchklatscher“ im Schwimmbad vom 3-Meter-Brett oder höher kann katastrophale Folgen haben, besonders für die Halswirbelsäule.
• Auch intensive Sportarten wie Fußball, Eishockey, Rugby und viele andere sind prädestiniert für diese Art von Verletzungen.
• Falsche Körperhaltung auf dem Pferd beim Reiten gibt bei jedem Schritt des Pferdes einen Schlag durch die Wirbelsäule, nicht nur im Bereich der LWS sondern bis hinauf in die HWS und ins Kopfgelenk.
• Autounfälle, besonders Unfälle mit Aufprall von vorn, von hinten oder von der Seite hinterlassen fast immer ein Schleudertrauma.
Fatal ist, dass ein Schleudertrauma sehr häufig nicht erkannt wird und wie ein Bagatellschaden behandelt wird, da viele Beschwerden später und nicht akut auftreten!
Was genau passiert bei einem Schleudertrauma auf struktureller Ebene?
Bei einem Schleudertrauma leichten, mittleren und schweren Grades werden immer alle der im Folgenden aufgelisteten Strukturen mehr oder weniger stark verletzt, gezerrt, gestaucht, gequetscht, angerissen, überdehnt oder in schwerwiegenden Fällen auch gerissen:
•
- Ligamente im Kopfgelenk •
- Bandscheiben-Faserringe •
- Gelenkkapseln •
- Facettengelenke •
- Nervenbahnen •
- Sehnen •
- Muskeln •
- Faszien, Bindegewebe • Dura, Arachnoid, Rückenmark, Medulla und die Meningen
Meist passiert zusammen mit einem Schleudertrauma auch noch ein Schädel-Hirn-Trauma, ebenfalls ein folgenschweres Ereignis. Folgenschwer deswegen, weil die tatsächlich problematischen Symptome eines leichteren bis mittelschweren Schädel-Hirntraumas erst nach einigen Wochen oder Monaten schleichend kommen und deswegen mit diesem Ereignis nicht mehr in Zusammenhang gebracht werden.
Symptome bei einem Schleudertrauma
Die ersten Symptome nach einem Schleudertrauma sind häufig nur diffus, Kopfschmerz, Schwindel, Benommenheit, Verspannungen im Nacken bis in den Schulter- und BWS-Bereich. Meist vergehen diese Symptome zunächst wieder und solange wir den Kopf nicht unter dem Arm tragen, stecken wir das in der Regel weg und wir ignorieren die Beschwerden.
Charakteristisch für ein Schleudertrauma ist, dass die Folgesymptome erst Wochen oder Monate nach der Gewalteinwirkung auf die Halswirbelsäule beginnen und deswegen nicht mehr mit dem Vorfall in Verbindung gebracht werden.
In sehr vielen Fällen wird nicht mal ein Röntgenbild gemacht. Wenn sich Symptome zeigen, die einen Verdacht auf Nackeninstabilität durch Ligamentverletzungen erhärten, wird leider, wenn überhaupt, auch nur ein normales Röntgenbild angefertigt, welches aber in diesem Falle für eine präzise Diagnostik leider unbrauchbar ist. Es müsste in diesen Fällen ein sogenanntes „Upright-MRT“ gemacht werden, oder wenn Röntgen, dann Aufnahmen welche die HWS in unterschiedlichen Stellungen zeigen: links und rechts seitwärts geneigt, vorn runter und nach hinten gebeugt. Nur aus diesen Bildern lassen sich eindeutig bewegungsabhängige Hypermobilitäten und bewegungsabhängig problematische oder gar gefährliche Wirbelverschiebungen erkennen.Einen „tanzenden Dens“ können wir im normalen Röntgenbild i.d.R. nicht erkennen und somit auch nicht ausschließen.
Was macht unser Körper in der Folge eines Schleudertraumas lokal im Bereich Nacken und Schulter?
Egal ob wir durch das HWS-Trauma eine temporäre oder bleibende Schädigung der Ligamente erlitten haben, unser Kleinhirn setzt über den gesamten Bereich sofort einen sehr hohen Muskeltonus in die tiefliegenden kleinen Muskeln, aber genauso auch über die größeren Muskeln wie Scaleni, SCM und Trapezius. Die Folge ist zunächst ein verspannter Nacken. Die Verletzungen in den Geweben rufen Entzündung und allergische Reaktionen hervor. In dieser Phase werden die Gewebe im betroffenen Gebiet durch Calcium-Ionen-Einschuss und durch Vernarbung verhärtet, so dass sie sich am Ende wie „versteinerte“ Muskelstränge anfühlen.
Mit der Zeit fixiert der Körper dann diese Bewegungseinschränkung durch zwei Maßnahmen, die für geübte Hände schnell und eindeutig ertastbar sind: Zum einen verfestigt sich das gesamte Bindegewebe um den Nacken bis hinunter zu den Schultern und meist auch bis hinunter in den BWS Bereich zwischen den Schulterblättern. Dieses verfestigte verfilzte Bindegewebe verklebt sich dann mit den Faszienhüllen aller darunter liegenden Strukturen.
Zum anderen verkleben sich die überdehnten, gezerrten oder angerissenen Strukturen wie Sehnen, Muskeln, Nerven, Faszien, Gelenkkapseln, Blutgefäße zu einem einzigen dicken sehr harten knubbeligem ganzen Strang, der jeder Massage, jeder Akupunktur, jeder sonstigen Therapie und jeder Kraft - oder Dehnübung trotzt.
Natürlich liegt der biologische Sinn dieser Reaktion unseres Körpers hier klar auf der Hand: Er will diese verletzte Region durch Überkompensation soweit stabilisieren, dass hier keine Zerrung und keine zu starke Dehnbewegung mehr möglich ist. Der Körper schützt sich selbst.
Anhand der unterschiedlichen Konsistenzen wie genau sich ein Muskel anfühlt, wie sehr die Strukturen ineinander verklebt sind, lässt sich schnell und eindeutig feststellen, ob ein Schleudertrauma in der Historie des Patienten stattgefunden hat oder nicht.
Normale Verspannungen durch falsches Sitzen beispielsweise fühlen sich vollkommen anders an.
Welche Symptome oder Phänomene deuten auf so eine Problematik hin?
Ein deutlicher Hinweis auf eine solche Problematik ist folgender: Sie gehen wegen Ihrer dauerhaften Nackenverspannungen unzählige Male zur Massage. Nach der Massage sind die Symptome kurzweilig gelindert, aber ein paar Stunden - oder zeitverzögert auch ein bis zwei Tage später – sind Ihre Verspannungen und die damit verbundenen Schmerzen stärker als sie vor der Massage waren und nach weiteren ein bis zwei Tagen pendeln sich die Verspannungen und die Schmerzen wieder auf ihrem bisherigen Niveau ein. Kennen Sie das? Dieses Phänomen ist ein eindeutiges Indiz für die kleinhirngesteuerte Dauerkontraktion der Nackenmuskulatur infolge eines Schleudertraumas.
Meist haben diese Patienten schon unzählige Therapien ausprobiert und nichts hat geholfen, es besteht eine Art Therapie-Resistenz.
In diesen Fällen kann ich häufig sehr gut die Behandlung erfolgreich abschließen!
Schmerz = C A V E = Vorsicht hat immer eine Bedeutung und sollte behandelt werden!
Für Kinder ===> Entwicklungsverzögerung
Für Erwachsene ===> Vorzeitiger Verschleiß und Zellveränderung
Gewebetrauma
Schock/Trauma/Verletzungen/Entzündungen/Blockaden in Gewebe und Strukturen,
haben eine große Wechselwirkung im gesamten Körper. Unterschiedliche Verdichtungen im Gewebe entstehen je nach Ursache, ob die Verletzung mechanisch, emotional oder aus der Epigenetik/Gen/DNS- Struktur ursächlich kommen. Zur Epigenetik: Gewebeveränderung kann auch durch den epigenetischen Code verändert werden. Sie beschäftigt sich mit Aktivierung bzw. Deaktivierung von Gensequenzen durch Schaltermoleküle, Umwelteinflüsse und zufällige Ereignisse und Lebenserfahrungen.
"Ein guter Lebenswandel fördert nicht nur die Gesundheit, sondern zahlt sich noch Generationen später aus"
Keine Kopfverletzung, kein Schleudertrauma? Trotzdem Beschwerden?
Hier gibt es auch Spätfolgen von Geburtstraumas, die im Erwachsenenalter sich erst bemerkbar machen könnten, da Kompensationsmechanismen erschöpft sind. Oder durch Erkrankungen sich erst bemerkbar machen. Dies könnten Kopfschmerzen, Auge-, Ohren-, Nasen-, Schluck-, Gleichgewichtsstörungen-, Herz-, Lungen-, Herz-Kreislauf-, Stauungs-, Lymph-, und Venösestörungen sein. Auch hier gibt es osteopathische Behandlungsmöglichkeiten.
- Störungen der Hyophysenfunktion nach Schädelhirnverletzungen/Schleudertrauma
In Deutschland erleiden ca. 27.000- 40.000 Menschen pro Jahr bei Unfällen eine schwere Schädelhirnverletzung. Zahlreiche Folgekrankheiten sind die Folge dieser Hirnschädigung bekannt. Erst in den letzten Jahren rückt eine Schädigung der Hirnanhangsdrüse als Folge des Schädelhirnstraumas in den Focus wissentschaftlicher Untersuchungen.
- Die Hypophyse liegt im Bereich der Schädelbasis und ist durch einen dünnen, 14 mm langen Stiel mit dem Zwischenhirn (Hypothalamus) verbunden. Bei Schädelverletzungen mit Hirnschwellung (Hirnödem), starken Hirndruckschwankungen, verminderter Sauerstoffzufuhr oder einem Schädelbasisbruch kann es zu Einblutungen in die Hypophyse kommen und/oder Hypothalamus kommen. Das Gewebe kann absterben (Nekrose) oder sich in Bindegewebe umwandeln (Fibrose). Die Folge ist eine verminderte oder ausfallende Produktion von lebenswichtigen Hormonen. Oder auch Störung als Hormonüberschuss können Folgen sein.
Es besteht die Einschätzung, dass bei ca. 30-40% der Patienten mit Schädelhirntrauma eine Schädigung der Hormonproduktion der Hirnanhangsdrüse vorliegt
Stoffwechselerkrankung der Knochen, bei der immer mehr Knochengewebe abgebaut wird (Knochenschwund). Die Knochen können dadurch leichter brechen, häufig chronische Schmerzen.
Osteoporose (Knochenschwund) ist eine der wichtigsten Volkskrankheiten. In Deutschland leiden Millionen Menschen daran, besonders ältere Frauen aber auch immer mehr Männer. Bei den Betroffenen baut sich die Knochensubstanz verstärkt ab. Dadurch werden die Knochen immer instabiler und brüchiger. Dieser normale Knochenstoffwechsel kann durch verschiedenste Einflüsse gestört werden. So können unter anderem Kalziummangel und Vitamin D Mangel, Bewegungsmangel und hormonbedingte Erkrankungen bewirken, dass der Knochenaufbau gehemmt und/oder der Knochenabbau gefördert wird. In der Folge schwindet die Knochenmasse - es entsteht Osteoporose. Vorwiegend betroffen sind ältere Menschen aber auch jüngere Menschen (ca. 40 Jahre). Die Patienten können im Extremfall pro Jahr bis zu sechs Prozent ihrer Knochenmasse verlieren! Es gibt Primäre oder Sekundäre Osteoporose hier muss nach der Ursache gesucht werden?
Folgeschäden vom Schädelhirntrauma können auch ein Leaky Gut Syndrom (Durchlässiger Darm) sein, der sich innerhalb von drei Tagen entwickeln kann, durch die N.vagus Verletzung ausgelöst. Früh- und Spätsymtome können auch eben erst spät auffallen, sind z.B. Postkommotionelles Syndrom, Bewußtseinstörung, Posttraumatische Hirnleistungsschwäche, Persönlichkeitsveränderungen, Sprachstörungen (Aphasie), Störungen von Handlungsabsichten (Apraxien), Rechenstörungen (Dyskalkulien), Gesichtsfeldausfälle / Gesichtsfeldein- schränkungen (Hemianopsien), Halbseitige Vernachlässigung (Neclect), Störung der Feinmotorik, Lähmung, Spastik, Sprechstörungen (Dysarthrien), Schluckstörungen (Dyshagien), Wahrnehmungsstörungen (Raumwahrnehmung, Seh- und Hörstörungen), Regulationsstörungen bis zu Epilepsie. Entweder die Beschwerden sind da oder nach Überlastung oder Erschöpfung treten sie auf.
Stresshormon im Knochen/Kochenhaut entdeckt
- University of New York 2019 Gèrard Karsenty –Der Knochen ist mehr als nur ein passives Stützgewebe für den Körper, dessen Zellen die Mineralisierung kontrollieren und eher träge auf Veränderungen reagieren. Jetzt veröffentlichte Studien¬ergebnisse zeigen, dass der Knochen über die Freisetzung des Hormons Osteocalcin an der Stressreaktion beteiligt ist und dabei innerhalb weniger Minuten den Körper auf einen Kampf- oder Fluchtreflex vorbereiten kann.
Die Stressreaktion wird derzeit auf die Freisetzung von Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin aus den Nebennieren zurückgeführt, die das sympathische Nervensystem aktivieren. Doch auch Tiere, denen die Nebennieren entfernt wurden, bleiben in der Lage, auf Gefahren zu reagieren. Sie fanden auch heraus, dass bei trächtigen Mäusen Osteocalcin aus den Knochen der Mutter die Plazenta passiert und das Gehirn des Fötus mitgestaltet: dh. Knochen sprechen schon vor der Geburt mit Neuronen.
Nach den jetzt von einem Team um Gérard Karsenty von der Columbia University in New York vorgestellten Studienergebnissen ist dabei das Hormon Osteocalcin von zentraler Bedeutung. Das Peptidhormon aus 49 Aminosäuren wurde erst 1978 entdeckt. Es wird von Osteoblasten produziert, und seine Funktion schien anfangs nur auf den Knochen beschränkt zu sein. Es sorgt dort für eine ausreichende Mineralisierung.
Nach und nach stellte sich heraus, dass Osteocalcin auch außerhalb des Knochens wirkt. In der Bauchspeicheldrüse fördert es die Freisetzung von Insulin aus den Beta-Zellen. In den Fettzellen wird die Produktion von Adiponectin gesteigert, was die Wirkung von Insulin verstärkt. Und in den Hoden steigt die Produktion von Testosteron.
Osteocalcin-Spiegel steigt bei Stress
- Für Karsenty haben diese Veränderungen vor allem ein Ziel. Nämlich den Körper in Gefahrensituationen auf einen Kampf (oder die Flucht) vorzubereiten. Die jetzt vorgestellten Studienergebnisse bestätigen diese Annahme. Mäuse reagierten auf Stressoren wie Bewegungseinschränkung, elektrische Reize oder dem Geruch von Fuchsurin mit einem Anstieg der Osteocalcin-Konzentration. Bei Menschen hatte die Aufgabe, eine Rede zu halten oder sich einem Kreuzverhör zu stellen, die gleiche Wirkung. Innerhalb weniger Minuten stieg der Osteocalcin-Spiegel im Blut an.
Begleitend kam es zu den typischen Zeichen einer Stressreaktion mit einem Anstieg von Puls, Atemfrequenz, Blutdruck, Temperatur und Blutzucker. Bei Mäusen, aus deren Erbgut das Gen für Osteocalcin oder seinem Rezeptor entfernt wurde, waren diese Stressreaktionen deutlich abgeschwächt. Puls, Atemfrequenz, Blutdruck, Temperatur und Blutzucker verän-derten sich kaum. Dies änderte sich, wenn den Tieren das Hormon Osteocalcin injiziert wurde. Dann kam es auch ohne Stressor zu einer starken Stressreaktion.
Neurotransmitter zur Stimulierung könnte Glutamat sein
Doch wie gelangen die Signale einer drohenden Gefahr vom Gehirn in den Knochen? Karsenty vermutet, dass die Information von den Amygdala, den Alarmzentren des Gehirns, über Nervenfasern in die Knochen übermittelt werden. Feine Nervenäste sind im Knochen nachweisbar. Der Neurotransmitter zur Stimulierung der Osteocalcin-Produktion könnte Glutamat (Glutamat ist auch ein Problem bei Histaminintoleranz, hier kann er ein Trigger sein und ein Störfaktor für Vitamin B6 ) sein. Die Osteoblasten, die Osteocalcin produzieren, verfügen über Membran¬pumpen, über die Glutamat von den Zellen aufgenommen wird. In Zellkulturen begannen die Osteoblasten dann, Osteocalcin freizusetzen.
Nicht nur Anatomielehrbücher müssen möglicherweise umgeschrieben werden. Auch Behandlungen/ Therapien müssen neu überdacht werden.
Chronischer Stress
Stress an sich ist ein normaler, physiologischer Vorgang. Wenn der Organismus es jedoch nicht mehr schafft, sich den dauerhaften Anforderungen und Belastungen durch positive Stress-Reaktionen zu stellen, kann Stress chronisch werden.
- Hypothalamus - Hypophysen - Nebennierenrinden - Achse
und viele weitere Achsen .........
Bei verschiedenen körperlichen Erkrankungen gibt es auch psychische Probleme, dies ist keine Seltenheit. In einigen Fällen kann die Therapie der hormonellen Grunderkrankung selbst, wodurch Schäden auf körperlicher Ebene und psychischer Ebene entstehen oder verschlechtert werden therapiert werden beim Endokrinologen. Auch eine ganzheitliche osteopathische Behandlung kann eine Linderung oder auch Rückgang vorhandener Symptome bringen. Hier wird der Patient ganzheitlich osteopathisch behandelt mit den Schwerpunkten in den Hormonachsen, Stressachsen und kombinierte Achsen.
- Mehr Informationen gibt es hier drüber beim:
Netzwerk Hypophysen - und Nebennierenerkrankungen e V.
Waldstr.53, 90763 Fürth
Tel. 0911-97 92 009-0
E-mail: netzwerk@glandula-online.de
Internet: www.glandula-online.de
Das Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e. V. wurde als gemeinnütziger Verein von Betroffenen, Angehörigen und Ärzten gegründet. Gemeinsam fördern sie den Erfahrungsaustausch, unterstützen die Forschung und treiben die Weiterbildung voran.
Ich lese immer gerne Fachartikel, hier mal eine kleine Übersicht für Industrieländer............
Hauptursache Erwachsene Berufsunfähigkeit
1.Psyche
2.Bewegungsapparat
3. Herzkreislauferkrankungen
Hauptursache Erwachsene Todesfälle
1.Krankheiten des Herz und Kreislaufsystems
2.Neubildungen(Tumore)
3.Krankheiten des Atemsystems
Hauptursache Kinder unter 5 Jahre
- Chronische Erkrankungen
1.Allergien (Nahrungsmittel, Heuschnupfen, Hausstaub)
2.Krankheiten der Atemwege (Asthma)
3.Krankheiten der Haut (Neurodermitis)
Hauptursache Kinder unter 5 Jahre Todesfälle
1.Neugeborene (Erstickung, Fehlgeburten, angeborene Fehlbildungen, Blutvergiftung, Infektionserkrankungen)
2.Lungenentzündung
3.Durchfallerkrankungen
Osteopathie für Schulkinder und Jugendliche
Schulkinder
Der Mensch als untrennbare Einheit. Der menschliche Organismus stellt eine untrennbare Einheit dar. Der Gründer der Osteopathie Andrew Taylor Still, zitierte schon: Unser Körper ist eine Einheit. Nur als Einheit kann er funktionieren. Er ist also mehr als nur die Summe seiner Einzelteile. Erst deren wechselseitige Beziehungen und harmonisches Zusammenspiel ermöglichen die Funktion als Ganzen. Ähnlich einer mechanischen Uhr, deren einzelne Federn, Schrauben und Zahnräder nichts bewirken, weil erst ihr Miteinander die Uhr zum Laufen bringt.
Und so ist es auch bei Schulkindern alles steht in Wechselwirkung und diese können gestört werden durch unterschiedlichste Gründe. Durch kleine und große Unfälle, Operationen, Stürze, Schockerlebnisse, Schädelhirntrauma, längere Krankheitsphasen kann diese Einheit gestört werden.
Erst versucht das Kind alles zu kompensieren, dadurch können Wochen, Monate und vielleicht Jahre später, funktionelle Störungen auffallen und besonders immer wenn ein Entwicklungsschub durchgemacht wird. Ob das Wachsen, die höheren Konzentrationsansprüche, größere Lernanforderungen und eine gute Koordination brauchen immer eine gute Einheit um im Lot und in Entwicklung zu bleiben. Hier kann Therapie unterstützen, in der Therapie suchen wir nach funktionellen Störungen in Gelenken, Organen, Faszien, Knochen, Nerven und Blutfluss. Das Ziel ist es , die Hindernisse der natürlichen Bewegungsspielräume aufzuspüren und zu beseitigen. Wenn es gelingt, die ursprüngliche Beweglichkeit von Gewebe und Organen wiederherzustellen, bessern sich Einschränkungen und die trophische Versorgung funktioniert wieder.
Es kommt wieder zu einer Optimierung der Selbstorganisation und es entsteht eine Feinkalibrierung und Koordination des Stütz- und Bewegungsapparates auch das Immunsystem wird wieder stimuliert und kann besser arbeiten.
Natürlich muss ihr Schulkind logopädisch, ergotherapeutisch und physiotherapeutisch je nach Bedarf therapiert werden, wir können Ihr Kind zusätzlich mit unseren großen Fachwissen und unseren vielen Techniken unterstützen und es können sich Auswirkungen auf große Funktionskomplexe entstehen, um wieder im Körper eine Einheit herzustellen. Dieses ist kein Heilversprechen!
Jugendliche
Der Mensch wächst und verändert sich.
Große Veränderungen erfolgen während der Entwicklung in der Pubertät. Die einzelnen Körperstrukturen, ihre Lage zueinander, ihre Beweglichkeit und die vereinigten Verbindungen werden durch die Hormone und dessen Entwicklung in seiner Ganzheit zum Erwachsenen geformt.
Auch hier können auf dem Weg der ganzheitlichen Einheit zum Erwachsenen durch alte Verletzungen, Unfälle, Stürze, Stress, Schockerlebnisse, Schädelhirntrauma, längere Krankheitsphasen: Hormonelle Regulationsstörungen bei Jungen und Mädchen entstehen, die es dem Körper erschweren eine Erwachseneeinheit zu werden. Hier kann die Therapie vorbeugen und behandeln, um die Optimierung der Selbstorganisation in allen großen Funktionskomplexe zu unterstützen.
Therapeutisch behandeln und vorbeugen:
- die Entwicklung unterstützen
- der Kopfbereich ( Augenentzündungen, Fehlbiss, Schädeldeformitäten, Schielen, Mittelohrentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Kopfschmerzen, Nasenscheidewandverkrümmung etc. )
- die Atemwege ( Bronchitis, Asthma, Krupphusten, Mandelentzündung etc. )
- die Verdauung ( Erbrechen, Verstopfung, Durchfall, Blinddarmreizungen, Gastritis, Diabetes mellitus, Schilddrüsenfehlfunktionen etc. )
- das Immunsystem ( Neurodermitis, Heuschnupfen, Hautausschlag, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Rheumatische Arthritis etc. )
- das Nervensystem ( Epilepsie, Fieberkrämpfe, Neuromuskuläre Störungen etc. )
- das Herz ( Herzfehler, Herzrhytmusstörungen etc. )
- das Verhalten (Einnässen, Stottern, Teilleistungsschwächen, Hyperaktivität (ADHS) etc. )
- die Pubertät ( Hormonregulierung, Narbenbehandlungen, Adhäsionsbehandlung ehemalige Entzündungsverklebungen mit Narbenbildung im Gewebe etc.)
" Wenn alle Systeme des Körpers wohl geordnet sind herrscht Gesundheit."
" Leben ist Bewegung. "
" Ein Osteopath arbeitet mit fühlenden, sehenden, denkenden und wissenden Händen. "
" Der Körper ist eine Einheit. "
Therapeutisch behandeln und vorbeugen
Find it, fix it, leave it alone.
"finde die Läsion, passe sie individuell an und überlasse sie den Organismus"(Still)
Kinderosteopathie
Säuglinge-Kleinkinder-Kinder
"the cerebrospinal fluid is the highest know element in the human body" A.T.Still Zitat
Die Kinderosteopathie ist eine Spezialisierung innerhalb der Osteopathie. Um Säuglinge und Kinder zu behandeln, ist es wichtig, die unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Kindes genau zu kennen. Das Wissen um die normale sensorische, emotionale und neurologische Entwicklung des Kindes und die spezielle Kinderpathologie ist notwendig, um Kinder adäquat behandeln zu können. Darüber hinaus kann auch bereits das ungeborene Kind bei Entwicklungsstörungen während der Schwangerschaft mit behandelt werden.
Die Osteopathie empfiehlt sich besonders für Babys, da sie sehr sanft ist. Sie hat ein großes Repertoire an Techniken für Homöostasebehandlung zur Verfügung, die dem Baby sehr angenehm sind. In der Osteopathie schaue ich mir Spannungsverläufe im Körper des Säuglings an, und noch vieles mehr.
Eltern kommen mit sehr unterschiedlichen Symptomen mit Ihren Babys und Kindern in meine Praxis. Sehr häufig wegen Koliken, Schreien, Schädel-, Gesichtsasymmetrien oder Lieblingsseiten, Trinkproblemen, Skoliosen und Hüftdysplasien, Wachstumsschmerzen, bis hin zu Lern- und Konzentrationsproblemen.
Die 3-Monats-Koliken z.B. können verschiedene Ursachen haben, nicht nur die Umstellung der Nahrung kann dazu führen. Auch ein komprimierter Nerv, z.B. des Kopfgelenks, kann Ursache dafür sein. Das Baby muss durch einen sehr engen Geburtskanal hindurch, bzw. bei einem Kaiserschnitt wird es durch einen engen Schnitt aus dem Bauch der Mutter herausgezogen. Dabei kann es zu Kompressionen und Einschränkungen im Bereich des Beckens, der Brust- oder Halswirbelsäule kommen. Wenn man bedenkt, dass dort im Kopfgelenk eine sehr wichtige Struktur entlang zieht der Nervus Vagus, der einen großen Anteil der Darmstruktur versorgt, sollte man bei Koliken nicht nur im Bauchbereich behandeln, sondern auch den Hals untersuchen, auch für Gehirn, Herz und Lunge ist der Nervus Vagus von Bedeutung. Wichtig ist es, die Ursache einer Symptomatik zu finden, und das ist die Aufgabe in der Osteopathie.
• Säuglinge, Kleinkinder und Kinder ( schwere Geburt, Spuk- und Schreikinder, Durch- und Einschlafprobleme, Unruhe, Trinkschwäche, Verstopfung, Kopfdeformitäten, Schiefhals, Entwicklungsförderung, altersentsprechende Kinderkrankheiten....etc.)
• Schulkinder (Unfälle, Schockerlebnis, Konzentrationsstörungen, Lernstörungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen allgemein)
• Jugendliche (Unfälle, Schockerlebnis, Schädelhirntrauma, Hormonelle Regulationsstörungen, Menstruationsschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schmerzen allgemein)
"Jede Verzerrung am Neuromuskuloskelettsystem des Neugeborenen kann langanhaltende Probleme bringen. Diese Dysfunktionen direkt nach der Geburt zu erkennen und zu behandeln, ist eine der wichtigsten Phasen der präventiven Medizin."
Viola M. Frymann ( Trauma of birth)
Wie kann Osteopathie bei Babys wirken?
Säuglings- und Babyosteopathie kann nach neuster Studienlage mit 1191 Säuglingen aus 151 osteopathischen Praxen durch behutsame, aufmerksame Berührungen die normale und gesunde Entwicklung von Babies und Säuglingen fördern und unterstützen.
Mutmasslich scheinen Blockierungen und bindegewebige Bewegungseinschränkungen aus dem Mutterleib oder durch einen anstrengenden Geburtsvorgang Säuglinge beim „Eingewöhnen” in dieses Leben über Gebühr zu beschäftigen. Hierdurch können bei dem neuen Familienmitglied Unruhe, Verdauungsstörungen, Schlafprobleme und andere “Anpassungsstörungen” entstehen. Hier kann dem neuesten Stand der osteopathischen Forschung und der Einschätzung der gesetzlichen Krankenkassen die Osteopathie für Babies und Säuglinge Linderung und Abhilfe schaffen.
Erster Termin für Säuglinge, Kleinkinder und Kindern!
Bitte sagen oder schreiben Sie bei der Anmeldung immer dazu, wie alt ihr Kind ist und mit welchen Beschwerden Sie kommen! Ich sende Ihnen dann jeweils entsprechend den Anamnesebogen für Säuglinge und Kleinkinder oder den Anamnesebogen für Kinder zu, den Sie bitte schon in Ruhe zuhause ausfüllen.
Prenatally, the air spaces are thus filled with fluid that, with the first breath, must abrutly be replayced by air.
( Pränatal sind die Lufträume mit Flüssigkeit gefüllt,
welche mit den ersten Atemzügen fast schlagartig durch Luft ersetzt werden.)
And in our first breath, we`re given love.
(Und mit dem ersten Atemzug, schenkt man uns Liebe.)
"Das elektromagnetische Herzfeld : Faszien seien elektromagnetische Informationsspeicher; versorge man, wie A.T. Still sagte, „trockene Felder mit Flüssigkeit“, ändere sich das elektromagnetische Feld und der fluide Austausch verbessere sich."
" Wenn alle Systeme des Körpers wohl geordnet sind herrscht Gesundheit."
" Leben ist Bewegung."
" Ein Osteopath arbeitet mit fühlenden, sehenden, denkenden und wissenden Händen."
" Der Körper ist eine Einheit."
Tipp für Eltern Link: https://youtu.be/1n58bod_WYs Babymassage Schritt für Schritt-Anleitung
Tipp für Eltern: Handling und vermeiden von Lagerungsfehlern
Tipp: Helmtherapie bei Babys - Vorteile und Nachteile ist auf der Seite von Varilag gut erklärt. (Zusammengefasst: Die Wirkung einer Helmorthese beschränkt sich auf die Wachstumslenkung der Schädelknochenplattendeckplatten. Aber die Schädelbasisasymmetrie - die verschobene Ohrachse, die Stellung der Gleichgewichtsorgane und der Kiefergelenke, wird kaum positiv beeinflusst. Tritt eine Kopfasymmetrie auf, dann so früh wie möglich mit Lagerung und Behandlung von Osteopathie / Manuelle Therapie beginnen/kombinieren, alles was nach dem 8ten Lebensmonats ihres Babys beginnt, ist schwieriger zu korrigieren.
Kinderosteopathie und frühkindliche Reflexe im ersten Lebensjahr und ihre Folgen für das spätere Leben
Was sind frühkindliche Reflexe?
Frühkindliche Reflexe erkennt man an unbewussten Reaktionen, die ausgelöst werden durch sensomotorische Stimuli wie bei Säuglingen, nach der Geburt im ersten Lebensjahr, sichern Sie das Überleben. Zum Beispiel ohne den Such- Saug-und Schluckreflex würde ein Baby verhungern, wenn frühkindliche Reflexe im ersten Lebensjahr nicht richtig integrieren, sieht man das an besonders an Verhaltensmuster- und Bewegungsmusterabläufen, das ganze Leben lang. Es bestehen Spannungen oder es entstehen Spannungen im Körper, die immer sichtbar sind. Entweder man steht in einer verdrehten Haltung, Beine gekreuzt , Zehenspitzengang ( kein natürliches abrollen des Fußes ), Einbeinstand geht nicht oder sehr wackelig, etc. oder man hat Zähneknirschen, Kreuzschmerzen, Nackenschmerzen) diese Symptome können eindeutige Hinweise sein, das frühkindliche Reflexe im ersten Lebensjahr nicht richtig integriert wurden.
Was heißt Integriert?
Die Reflexe , die im ersten Lebensjahr in einem bestimmten Zeitfenster zu sehen sind, dürfen in einem bestimmten Zeitpunkt, in motorischen Restrestriktionen nicht mehr beobachtbar sein, dann sind sie wie bei einem Baum, die Wurzeln, fest verankert. Die Bewegungsmuster der Reflexe bilden die Wurzeln für die Herausforderung der höheren Funktionen. Sie dienen ihnen und sind bei Bedarf immer wieder abrufbar. Reflexrestriktionen dagegen behindern den korrekten Ablauf von Bewegungen, sie können diese sogar verhindern. Demzufolge ist die Bildung von frühkindlichen Reflexen und zeitgerechte Aktivierung von frühkindlichen Reflexen und die Zeit gerechte Integration von frühkindlichen Reflexen, die Grundlage für unser physische und psychische Entwicklung und Gesundheit.
Die Hirnforschung hilft uns sehr dabei den Begriff der Integration besser zu verstehen:
Wir sehen hier ein Bild vom Gehirn, zu sehen ist der Hirnstamm. Im Hirnstamm befindet sich der neuronale Ursprung der Reflexe, dort wo die Atmung beheimatet ist. Im Cerebellum/Kleinhirn sind unsere automatischen Bewegungen abgespeichert. Darüber stülpt sich das Limbischesystem bzw unser Emotionaleszentrum und dann kommt unser Mentaleszentrum da drüber, seit ca. 12 Jahren weiß man das das Cerebellum/Kleinhirn modulierend auf alle emotionalen und mentalen Prozesse einwirkt, die logische Folge ist das alle emotionale und mentale Prozesse auch in den Maße geformt werden wie noch frühkindliche Reflexreaktionen noch zu beobachten sind.
Wo dran erkennen wir , das Reflexe nicht richtig integriert sind?
Beim Zehenspitzengang, ist der Fußheberreflex nicht richtig integriert. Beim Sitzen mit X-Kniehaltung und nach innen gedrehten Füßen auf Zehenspitzen ist es auch der nicht integrierte Fußheberreflex. Dieses sieht man häufig bei Jugendlichen und inzwischen auch bei sehr vielen Erwachsenen.
Beim Schreiben, wir schreiben von links nach rechts, wenn die Mittellinie überkreuzt wird, wird bei einen noch aktiven Asymmetrisch Tonischer Nackenreflex ATNR, das Blatt immer weiter nach links gedreht, sodass die Mittellinie nicht überkreuzt werden muss, bis das Blatt fast quer vor einem liegt.
Beim Autofahren, die Hände sind beide am Lenkrad und man fährt gerade aus, der Beifahrer sitzt neben einen und sagt sieh mal nach rechts, die kleine Bewegung die nach rechts automatisch gemacht wird, ist Ausdruck davon, das der frühkindliche Reflex ATNR nicht richtig integriert ist.
Was sind Folgen von nicht integrierte frühkindliche Reflexe?
Das sind nur kleine Beispiele, aber ein Zeichen das Restrestriktionen in der Beweglichkeit von Faszien, Knochen, Bändern, Organen, Flüssigkeiten besonders am Kopf und Halswirbelsäule gestört sind und Aufgaben nur erschwert ausgeführt werden können und die Entwicklung gebremst wird oder im schlechtesten Fall, verhindert wird. Hier kann die Kinderosteopathie sehr gut, lösen und unterstützen.
Ein frühkindlicher Nackenreflex oder ausführlicher: asymetrisch tonischer Nackenreflex (ATNR) Zeichen beim Baby :
Es gibt zwei Typen von automatischen Reaktionen. Zum einen gibt es angeborene Reflexe. Und dann gibt es sogenannte erworbene Reflexe. Der Nackenreflex gehört zur Gruppe der angeborenen Reflexe. Wir können ihn beobachten, wenn ein entspanntes Baby seinen Kopf dreht und seinen Arm dann in die Blickrichtung streckt. Der andere Arm bleibt am Ellenbogen gebeugt, er wird auch Fechterstellung genannt. Normalerweise sollten der gestreckte Arm, die Handflächen offen sein. Und der gebeugte Arm, hier ist die Handfläche gefaustet. Diese Reaktion ist ein Zeichen für die gesunde Entwicklung der Augen- Hand- Koordination des Babys. Dann gibt es noch den Symmetrischen tonischer Nackenreflex (STNR): er ist zu beobachten wenn sich das Baby entwickelt, verschwindet aber zwischen dem 8ten und 11ten Monat. Er dient als Vorläufer für das Krabbeln und erlaubt es dem Kind zu lernen, wie die Schwerkraft wirkt. Also, muss gut beobachtet werden, gibt es Schwierigkeiten bei der Augen-Hand-Koordination (ATNR) oder fällt das Krabbeln schwer (STNR) können es Zeichen für eine schlechte Integration der frühkindlichen Reflexe sein, und hier sollte auch dran gedacht werden, das Spannungen in Faszien, Bändern , Nerven und Muskeln auch die Integration verhindern können.
Zeichen bei einen schlecht integrierten ATNR und STNR, bei einem ca. 10-14 Monate alten Baby:
Können es schon Auffälligkeiten sein, das es eine schlechte Haltung hat, beim Sitzen. Das Baby stützt sich nach vorne gebeugt ab und kann immer noch nicht die Kopfkontrolle gut halten. Generelle Schwäche in Armen und Beinen, immer noch fehlende Koordination beim Krabbeln. Die Muskelschwäche durch aktive ATNR und STNR, kann auch eine Schwierigkeit für das Sehen mit den Augen auslösen.
"Känguru-ruhen, ist sehr gut für Frühchen und Neugeborene"
Folgende Ergebnisse können aus den Daten von über 15.000 Neugeborenen festgehalten werden:
- Die Sterblichkeit der Frühchen sank mit der Känguruh-Methode in den ersten 28 Tagen um 32 %.
- In den ersten 28 Tagen sank zusätzlich das Risiko für schwerer Infekte (z.B. Sepsis) um 15 %.
- Die Sterblichkeit (Frühchen) verringert sich zusätzlich, wenn die Känguruh-Methode mindestens acht Stunden am Tag angewandt wird, sowie bei einer frühen Anwendung binnen 24 Stunden nach der Geburt.
Quelle: [1] Sivanandan S, Sankar MJ. Kangaroo mother care for preterm or low birth weight infants: a systematic review and meta-analysis. BMJ Global Health 2023;8:e010728.
Bei der sogenannten „Känguru-ruhen“ wird das nur mit einer Windel bekleidete Neugeborene für einige Stunden am Tag an die nackte Brust der Mutter oder des Vaters gelegt und mit einem warmen Tuch bedeckt. Auf diese Weise nimmt es deren Wärme, Herzschlag, Atmung und Geruch wahr und erfährt die Eltern mit allen Sinnen. Dies hilft, die wichtige emotionale Bindung zueinander aufzubauen und die zu frühe Trennung von Mutter und Kind ein wenig auszugleichen.
Der Mutter kann das Känguru- ruhen helfen, das Erlebnis einer so plötzlich und unvorbereitet beendeten Schwangerschaft zu verarbeiten. Dabei können auch behutsam erste Stillversuche unternommen werden.
Frühchen, die häufig „känguru -ruhen“, zeigen erfahrungsgemäß weniger Anzeichen von Stress, sie atmen stabiler, schlafen besser und entwickeln sich schneller als Kinder, die weniger Hautkontakt haben. Es kann sinnvoll sein, es bis zum 4ten Monat mindestens 2 x tgl . für 45 Minuten zu machen für jedes Neugeborene.
Oft arbeite ich interdisziplinär mit anderen Fachrichtungen für Kinder zusammen, Kinderkieferorthopädie, Kinderneurologie, Kinderorthopädie, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Hebammen. Als Physiotherapeutin habe ich im Zentralkrankenhaus Bremen Nord auf der neonatologischen ( Neugeborene ) Intensivstation ( Kinderklinik ) Erfahrung sammeln können, die mir jetzt in der Kinderosteopathie helfen.
Zum Schluss das wichtigste für ein gesundes Gehirn und Nerven: Körper, Geist und Seele
Sechs unterschiedliche Arten von Liebe im MRT (2024)
Pärttiyli Rinne und sein Team konzentrierten sich in ihrem Forschungsprojekt auf sechs Arten von Liebe:
Partnerschaftliche Liebe, Liebe zu den eigenen Kindern, freundschaftliche Liebe, Liebe zu fremden Menschen, zu Haustieren und zur Natur.
Laut dieser finnischen Hirnscan-Studie aktiviert die Liebe zwischen Partnern und ihren Kindern (elterliche Liebe) das Belohnungssystem und soziale Netzwerke im Gehirn am stärksten, gefolgt von der romantischen Liebe zwischen Partnern, die auch das Belohnungssystem intensiv aktiviert, während Freundschaft und die Liebe zu Haustieren und der Natur ähnliche, aber oft weniger intensive neuronale "Fingerabdrücke" erzeugen. Diese Studien zeigen, dass Liebe keine einzelne Emotion ist, sondern verschiedene Formen mit unterschiedlicher Intensität im Gehirn abbildet, wobei Bindung und starke Reaktionen im Belohnungssystem bei elterlicher und romantischer Liebe dominieren.
• Stärkste Aktivität: Die Liebe von Eltern zu ihren Kindern und die romantische Liebe zu einem Partner zeigen die intensivsten Reaktionen in den Hirnregionen des Belohnungssystems (wie dem Striatum) und der sozialen Netzwerke.
• Unterschiedliche Intensität: Obwohl alle Formen der Liebe ähnliche Areale aktivieren, sind elterliche und romantische Liebe bei Eltern in romantischen Beziehungen die stärksten, mit klaren biologischen Gründen dafür.
• Vielfalt der Liebe: Die Forschung belegt, dass Liebe komplex ist und sich je nach Objekt (Partner, Kind, Freund, Haustier, Natur) neurobiologisch unterschiedlich manifestiert, was die verschiedenen neuronalen "Fingerabdrücke" im Gehirn erklärt.








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