Osteopathie für CMD, Kiefer und Kopf und mehr...

Ganzheitlich behandelt


Craniomandibuläre Dsyfunktion (CMD), Ursache einer craniomandibulären Dysfunktion oder kurz CMD ist eine Kiefergelenksfehlstellung. Häufig sind jedoch Kopfschmerzen die ersten Symptome welche Aufmerksamkeit bekommen. Durch viele verschiedene Symptome ist es häufig ein langer Weg zur Diagnose. Obwohl direkte Zusammenhänge zu Rückenprobleme wissentschaftlich bewiesen sind, wird es noch wenig Beachtung geschenkt. Das Kiefergelenk nimmt eine komplexe zentrale Position in unserem Körper ein und beeinflusst direkt viele Körperregionen des Körpers. Häufig sind morgentliche einseitige Kopfschmerzen eines der ersten Anzeichen, manchmal kommen nicht zielgerichtete Schmerzen der Wirbelsäule in Ruhe wie in Bewegung hinzu. Bei Mundbewegungen können diverse Geräusche vom Patienten im Kiefergelenk wahrgenommen werden, welche ab und an auch von Dritten gehört werden können.

Der Partner des Patienten ist häufig der Erste, welcher die nächtlichen Knirschaktivität wahrnimmt. Schmerzausstrahlungen können in Mund und Gesichtsbereich über die Halswirbelsäule bis hin zum Becken und Fuß reichen. Die Patienten klagen des weiteren häufig über Druckausgleichprobleme sowie Ohrenschmerzen und Tinnitus. Ein sogenanntes Globusgefühl im Zungen oder Rachenbereich kann durch Reizung der versorgenen Nerven ebenfalls hinzukommen. Ursachen können Bruxismus- Knirschen der Zähne sein, hier kann es dann auch beim Öffnen  oder Zusammenbeißen des Gebisses zu einem muskulär geführten Gelenkfehlstellung kommen, einer Myoarthropathie. Auch durch fehlgeleitete Muskelkontraktion kann eine Diskusverlagerung im Kiefergelenk provoziert werden, welches ein Knacken zur Folge hat. Besteht dies längere Zeit, kann es neben dem Knackgeräusch auch zu Blockaden bei der Mundöffnung und Schmerzen kommen. Hier können viele Faktoren die eigentliche Ursache sein. Diese reichen von Entwicklungsstörungen im Wachstum über physische Traumen bis hin zum psychosomatischen Stressreaktionen, aber auch häufig sind lange Zahnbehandlungen auch eine Ursache.                                         


 Die osteopathische - ganzheitliche Behandlung denkt in größeren Umfang und in vielen Bereichen:                                                          

- in der Orthopädie (HWS-Region, BWS-LWS-Region, Becken, Untere Extremität(Beine), Obere Extremität(Arme), Systemische Erkrankungen)

-in der Zahnmedizin ( Ohr und Kiefergelenk, Trigeminussystem aus zahnärztlicher Sicht, Zahnhalteapparat, Craniosacrale Strukturen und Suturenpathologie)

-in der Neurologie (Komplexität des sensomotorischen Systems, Stressphänomene, Kopfschmerz und Migräne, Trigeminusneuralgie, andere Gesichtsneuralgien, Pathologie des Os temporale)

-in der Augenheilkunde ( Augenfehlstellungen, Probleme mit der Gleitbrille, unklare Augenprobleme)

-in der Hals-Nasen-Ohren- Heilkunde (Neuroanatomische Vernetzung des craniomandibulären Systems (HWS und HNO-Bereich), Dysphagie und Dysphonie, Tinnitus, Zervikalschwindel)

-in der Kardiologie (Myofasziale bzw. muskuloskelettale Dysfunktionsketten, Viszerosomatische Reflexe, Neuro- und Hämodynamik, Diaphragma, N.vagus, Fascia cervicalis profunda)

-in der inneren Medizin (Hormonelles System, Ober-und Unterbauch, Nieren- und Blasenregion, Thoraxregion, Thoracic-Inlet-Syndrom, Leber- und Gallenregion, Intestinum)

-in der Psychosomatik (Stress, Autismus, Konzentrationsstörung)

-in der Urologie ( Nieren und Blase)


Der Gründer der Osteopathie Andrew Taylor Still zitierte schon:" Unser Körper ist eine Einheit." Nur als Einheit kann er funktionieren: Es werden keine Krankheiten und Symtome behandelt, sondern immer der gesamte Mensch behandelt. Und wenn man weiß, wieviel Verbindungen und Umhüllungen aus einem Band (früher Keimblatt in der Embryologie) hervorgerufen werden, lässt sich erahnen, welche Auswirkungen:  Zug, Blockade oder eingeschränkte Beweglichkeit eines einzelnen Organs, Gelenk, Knochen, Nerven von Faszien übertragen, auf alle Strukturen haben. Und mit diesem Gedanken wird mein Patient behandelt.  Für den Patienten und Arzt ist es eine Win-Win-Situation, mit Osteopathie zusammen zuarbeiten.


                                


       Osteopathisch behandeln und vorbeugen